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Dies ist eine Prototyp Website für die Bonner Wandel Plattform 2.0. Unter Landwirtschaft zum Mitmachen findet ihr Ergebnisse aus dem Stadtfarm NRW Projekt. Aktuelle Infos zum Themenbereich Essbare Stadt findet ihr bis auf weiteres unter bonnimwandel.de. Mehr über die Pläne für die Wandel Plattform 2.0 findet ihr unter Über uns.

SoLaWi Bonn/Rhein-Sieg e.V.

Slogan
Solidarische Landwirtschaft in Bonn
Logo
Kohl auf dem Tisch
Branchen
Erzeuger
Location, Info and Contact
Ort
Koordinaten
Zusammenfassung

Wir können die Marktstrukturen nicht so einfach ändern – aber als Verbraucher*innen darüber entscheiden, wie wir unser Geld ausgeben und wen wir damit unterstützen – das können wir!

Ausführliche Beschreibung

Wir über uns – Selbstverständnis

Jeden Tag gehen in Deutschland durchschnittlich 70 Hektar wertvolles Ackerland durch Baumaßnahmen verloren, das sind etwa 70 große Fußballfelder. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern geben auf, und immer mehr Lebensmittel müssen importiert werden. Auch im Bio-Bereich: Jeder zweite Bio-Apfel und jede zweite Bio-Möhre kommen inzwischen aus dem Ausland. Das ist unsinnig, gefährdet die regionale Lebensmittelversorgung und ist fatal fürs Klima. Das wollen wir hier vor Ort ändern!

Wir möchten:

  • die bäuerliche Landwirtschaft in unserer Region stärken und für nachfolgende Generationen erhalten
  • gesunde Nahrungsmittel aus ökologischem Landbau stadtnah erzeugen, verpackungsfrei transportieren und umweltfreundlich verteilen
  • unseren ökologischen Fußabdruck verringern und damit auch CO²-Ausstoß, Verpackungsmüll und Energieverbrauch reduzieren
  • unseren Beitrag leisten zur Unabhängigkeit von Nahrungsmittelimporten, Marktstrukturen und Agrarkonzernen
  • Nutzpflanzen- und Nutztiervielfalt erhalten und fördern
  • Freude und Spaß in der Gemeinschaft haben
  • ein positives Beispiel geben für weitere SoLawis in Bonn und Umgebung

Wir legen mehr Wert auf eine ökologische, nachhaltige und sozial gerechte Lebensmittelproduktion als auf einen möglichst großen Ertrag!
Die Solidarische Landwirtschaft Bonn (SoLawi) ist Teil der Transition-Town-Initiative Bonn www.bonnimwandel.de

Was ist SoLaWi?

Die Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) ist eine Wirtschaftsgemeinschaft zwischen Privathaushalten und einem oder mehreren landwirtschaftlichen Betrieben mit dem Ziel, den Lebensraum für Pflanze, Tier und Mensch langfristig zu erhalten. Im Englischen gibt es dafür den Begriff “Community Supported Agriculture (CSA)“  – gemeinschaftlich unterstützte Landwirtschaft.

Solidarisch ist das Modell einerseits durch ein partnerschaftliches Verhältnis zur Bäuerin oder zum Landwirt. Wir teilen uns die Kosten der Lebensmittelproduktion, die Ernte und auch das Risiko. Die Gemeinschaft verpflichtet sich, jeweils für ein Jahr einen bestimmten Betrag an die Bäuerin oder den Landwirt zu zahlen und erhält dafür den entsprechenden Anteil an der Ernte: frische, gesunde Lebensmittel der jeweiligen Saison von ganz nah dran. Im Unterschied zur Gemüse-Abo-Kiste kaufen wir nichts beim Großmarkt zu, sondern wollen uns auf das beschränken, was tatsächlich auf der Ackerfläche wächst. Die Verbraucher*innen übernehmen dafür anteilig die Betriebskosten und tätigen auch Investitionen, sie tragen zu fairen Löhnen für die Bäuerin, den Landwirt und die Mitarbeiter*innen bei. Der Betrieb hat also ein planbares Einkommen und muss weniger Zeit in die Vermarktung investieren. Die Garantie für die Abnahme seiner Produkte macht ihn unabhängiger von Marktstrukturen, Großhandelspreisen und Fördergeldern.

Die Gemeinschaft übernimmt auch praktische Aufgaben, z. B. bei der wöchentlichen Verteilung an die Depots und unterstützt bei Arbeitsspitzen ggf. auch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung.

Solidarisch ist die Gemeinschaft auch untereinander. Es gibt keinen festen, für alle gleichen, Geldbetrag. Jedes Mitglied zahlt für einen Ernteanteil so viel wie es kann, so dass auch Menschen mit niedrigerem Einkommen bei der SoLawi mitmachen können. Die Mitgliedsbeiträge werden jeweils in einer jährlichen Beitragsrunde festgelegt.

Wir können die Marktstrukturen nicht so einfach ändern – aber als Verbraucher*innen darüber entscheiden, wie wir unser Geld ausgeben und wen wir damit unterstützen – das können wir!

Aktuell gibt es über 200 SoLawis in Deutschland – Tendenz steigend.

Interessante Filme über SoLawi-Projekte:

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