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Dies ist eine Prototyp Website für die Bonner Wandel Plattform 2.0. Unter Landwirtschaft zum Mitmachen findet ihr Ergebnisse aus dem Stadtfarm NRW Projekt. Aktuelle Infos zum Themenbereich Essbare Stadt findet ihr bis auf weiteres unter bonnimwandel.de. Mehr über die Pläne für die Wandel Plattform 2.0 findet ihr unter Über uns.

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Mann, von der Seite, erntet Äpfel
Selbsternte auf dem Hof Rönn, Foto von Petra Paffrath

Ihr Highlight im Frühsommer ist das Erdbeeren-Pflücken auf dem Feld? Sie kochen gerne selbst Marmelade, aber der Garten gibt (noch) nicht genug her? Sie mögen frisches Obst und Gemüse direkt von der Pflanze und möchten das Ihren Kindern auch mal zeigen? Haben Sie eine dieser Fragen mit JA! beantwortet, dann schauen Sie in Ihrer Gegend mal nach einer Selbsternte oder Selbstpflücke!

Selbsternteflächen sind Anlagen, auf denen der Betrieb die Pflanzung und Pflege der Kulturen übernimmt und die Sie selbst anschließend nur ernten müssen. Auf einer dafür vorgesehenen Fläche hat der Landwirt dazu kleinräumig verschiedene Obst- oder Gemüsesorten angepflanzt, die Sie selbst ausgraben, schneiden oder sammeln können. Bezahlt wird entweder bei einer aufgestellten Spardose auf Vertrauensbasis oder im Hofladen. Im Vordergrund steht hier das spontane Ernten frischer Produkte ohne weitere Verpflichtungen für Sie.

Diese Form der gemeinschaftlichen Produktion ist vermutlich die bekannteste und am weitesten verbreitetste. Als Beispiele finden sich vor allem Selbsterntefelder für Erdbeeren und Blumen sowie Anlagen mit Beerenobst. Hier ist Unterstützung willkommen und die Kundinnen und Kunden schätzen die Frische, flexiblen Erntezeiten und den Spaß beim Suchen der reifen Früchte verbunden mit der Möglichkeit einer kleinen Kostprobe auf dem Feld.

Weitere Pluspunkte für die Nutzer*innen sind:

    • Sie genießen „ihren“ selbst geernteten Salat, haben aber mit der Pflege nichts zu tun.
    • Sie können sich die für sie passenden Produkte in Größe, Menge und Qualität heraussuchen.
    • Viele Kunden möchten die Landwirtschaft unterstützen, haben aber wenig Zeit. Hier können sie das Gute mit dem Nützlichen verbinden.

Selbsternte im Abo

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Monika Rönn präsentiert Äpfel, Foto von Petra Paffrath
Monika Rönn präsentiert Äpfel, Foto von Petra Paffrath

Diese Sonderform der Selbsternte ist noch nicht sehr gebräuchlich, bietet aber mit dem bequemen Zahlverfahren (z.B. per Dauerauftrag oder Bankeinzug) und dem regelmäßigen Ernte-Newsletter ein bisschen mehr Service als die reine Selbsternte. Bei der Selbsternte im Abo verpflichten sich die Mitglieder vertraglich, einen bestimmten monatlichen Betrag oder eine Saison-Gebühr zu zahlen. Dafür können sie wöchentlich zur Ernte kommen. Der Betrieb gibt regelmäßig bekannt, was in welcher Menge geerntet werden kann.

Pluspunkte für die Mitglieder:

  • Bequemes Zahlverfahren
  • Positive Gruppendynamik mit den anderen Abonnent*innen
  • engere Anbindung an den Hof
  • Selbsternte wird möglich, auch wenn der Hofladen geschlossen ist (z.B. am Wochenende)
  • Abos können verschenkt werden, z.B. als Opa-Enkel-Abo.

Der große Vorteil des Abos im Vergleich zur „freien“ Selbsternte liegt darin, dass nach der Ernte nicht mehr kassiert werden muss. Daher können die Abonnenten auch abends oder sonn- und feiertags zum Ernten kommen. Diese zeitliche Flexibilität kommt vielen Berufstätigen entgegen.

Betriebsportraits

Betrieb Steiger, Bornheim: http://gemuesehofsteiger.de/selber-ernten/

Bioland Apfelbacher, Selbsterntegarten, Bornheim: https://www.bioland-apfelbacher.de/cms/index.php?article_id=395

Engelshof, Selbsternte, Niederkassel: https://www.unser-engelshof.de/standorte/

Weitere Links

Huckepack Erlebnisernten, Erlangen, Bayern: https://www.huckepack-ernte.de/

Wurzelgarten-Selbsterntefeld, Region Oberpfalz, Bayern https://www.hakenpflug.com/über-uns/wurzelgarten/

„Freiluftsupermarkt“ Wurzelgarten, Bio-Gemüsebau Wiethaler
https://biogemuese.jimdo.com/wurzelgarten-kössnach/
https://www.facebook.com/wurzelgarten/